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Breite Straße

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Die Geschichte Pechaus
von Dr. Hans-Christian Solka

 

1. Gründungsgeschichte
2. Slawenzeit
3. 12. bis 16. Jahrhundert
4. 17. und 18. Jahrhundert
5. 19. Jahrhundert
6. Zeit des Deutschen Reichs
7. DDR-Zeit
8. Ab 1990

Impressum | Kontakt

Ab dem 7. Oktober 1949 gehörte Pechau zum Land Sachsen-Anhalt der Deutschen Demokratischen Republik (DDR, 1949-1990) mit der Landeshauptstadt Halle, das bis 1952 bestand. Danach wurde Pechau in den Landkreis Schönebeck des Bezirks Magdeburg der DDR eingegliedert.

 

Das wirtschaftliche Leben konzentrierte sich nach dem Krieg und der Gründung der DDR auf die Landwirtschaft. Die Unruhen am 17. Juni 1953 führten auch in Pechau zu einem einwöchigen Ausnahmezustand.

 

1953 wurde die erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) in Pechau gegründet. 1958 wurde der Besitz der Kloster-Berge-Stiftung und des Klosters unserer Lieben Frauen in Pechau enteignet. 1960 entstand aus den verbliebenen privaten Bauernwirtschaften eine zweite LPG. Die beiden LPG waren die größten Arbeitgeber in Pechau. Am 1. März 1962 wird der SV (Sportverein) Pechau gegründet.

 

In den siebziger Jahren wurden die Straßen Pechaus aufgrund zahlreicher Neubauten neu benannt. Bis dahin gab es nur die Bezeichnung "Dorfstraße" für alle Straßen in Pechau. Die beiden Straßen der Dorfachsen wurden Breite Straße und Hauptstraße getauft.

 

Die Einwohnerzahl Pechaus sank von 672 im Jahr 1946 bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 auf rund 500. 1989 gab es nur noch 389 Einwohner in Pechau.

 

Ende der achtziger Jahre entwickelte sich in der DDR aus der ökonomischen eine politische Krise, die zum Zusammenbruch der sozialistischen Gesellschaftsordnung führte.


Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Nach den Volkskammerwahlen am 18. März 1990 und den Kommunalwahlen im Mai 1990 nahm auch in Pechau eine demokratisch gewählte Gemeindevertretung die Arbeit auf.

 

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