Pechau - das schönste Elbauendorf Magdeburgs! |
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St.-Thomas-Kirche
Anfang des 14. Jahrhunderts erster Umbau; 1550 Zerstörung durch Moritz
von Sachsen; 1631 Zerstörung durch Pappenheim; 1850 Einbau zweier
Glocken und Orgel; 1894 neuer Kirchturm und Renovierung; 1944 Bomben-
und
1945 Granatschäden (Orgel, Fenster, Dach) durch RAF bzw. amerikanische
Truppen, jedoch keine direkten Treffer; 1980 Einbau der
"Winterkirche" unter der Empore und Totalverlust der schadhaften
barocken Ausstattung
im Zuge einer Neugestaltung des Inneren 1981-1986, erhalten blieben der
Taufstein in klassizistischer Form mit Figurenrelief, zwei Säulen des
Kanzelaltars und das Kruzifix über dem Altar; 1983 jetziges Gestühl aus
einer Dessauer Kirche; 2000 Sanierung
des Kirchturmes und 2002/3 des Kirchdaches, 2 Glocken (die größere
wurde 1921 in
Erfurt als Nachfolgerin der zu Kriegszwecken eingeschmolzenen Glocke
gegossen,
die kleinere Glocke wurde 2000 in Lauchhammer ebenfalls als
Nachfolgeglocke
gegossen); Komplettsanierung 2005/6 mit Neugestaltung des Innenraumes
mit
Farbgestaltung nach der Ausmalung vom Ende des 19. Jahrhunderts sowie
Erneuerung der Empore
und der Bleiglasfenster. Im Außenbereich sind das Gebäude und die
Friedhofsmauer saniert und mit neuer Farbgebung versehen worden. Im Jahr 2015
wurde eine elektronische Orgel der Firma Hoffrichter, Salzwedel eingebaut. Sie
besitzt zwei Manuale, ein Pedal, 24 Register, vier Orgeldispositionen und eine
Selbstspieleinrichtung. Auf dem Kirchfriedhof befindet sich das das Grabmal von Heinrich Rathmann von 1821, der als Geistlicher und Konsistorialrat in Pechau wirkte. Rathmannn wurde bekannt durch seine historischen Werke zur Geschichte Magdeburgs. Auf dem Friedhof befindet sich auch ein Ehrengrab für die 13 Pechauer Bombenopfer, die am 21. Januar 1944 den Tod fanden. |
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Pechauer Bockwindmühle Grundfläche 4,65x5,85 m, Firsthöhe 13,85 m, ca. 40 Tonnen schwer, Flügelspannweite 18,40 m, ca. 1250
kg schwere Flügelpaare, Wellkopf 1100 kg Gußeisen, Windangriffsfläche 58,3 m2. Seit 1831 in Familienbesitz. In einer Fachwerk-Feldscheune von 1830, die 2002 umgesetzt wurde wurden von der Familie Wuttke alte landwirtschaftliche Geräte gesammelt. |
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Slawisches Dorf und Burghügel Weiterhin kann
die Ausstellung
"Die slawische Besiedlung des ostelbischen Raumes vom 8. - 12.
Jahrhundert" im Bürgersaal besichtigt werden. 200 m vom Gemeindehof entfernt, befindet sich am östlichen Ende der Breiten Straße der Burghügel der historischen Slawenburg. |
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Streuobstwiesen In der Kreuzhorst bei Luisenthal findet man die größte und älteste der Magdeburger Streuobstwiesen. Die beiden anderen Streuobstwiesen sind "Am Mittelteich" im Neubaugebiet und "Eubes Garten" bei der Mühle. |
Eine Wanderung (ca. 5 km) vom Gemeindehof zu den Streuobstwiesen Kreuzhorst, Mittelteich und Eubes Garten führt Sie zu interessanten Biotopen und Pechauer Sehenswürdigkeiten. |
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Sonstiges
Trotz des Wasserreichtums existieren keine offiziellen Zelt- und
Bademöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung
Pechaus, jedoch viele Angelplätze (erlaubnispflichtig). Man kann auf
den Wegen entlang der Calenberger Straße skaten und im Herbst am
Umflutkanal Drachen steigen lassen. Hier findet auch das jährliche
Osterfeuer, das viele Besucher anlockt, statt. Pechau verfügt über einen Sportplatz,
einen Kinderspielplatz und einen Kindergarten mit Krippengruppe, die
Pechauer Schulkinder besuchen Schulen und Horte in Magdeburg. Auf dem
Gemeindehof wurde 2021/2022 ein Bürgerhaus errichtet. Pechau besitzt außer dem Kirchfriedhof den Neuen Friedhof in der Nähe des Sportplatzes. Ein alter aufgelassener Friedhof grenzte an den nördlichen Rand des Gemeindehofes. |
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