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Foto: Storchenhorst Storchenhorst in Pechau

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Weißstörche in Pechau

 

Seit 1994 leben wieder jedes Jahr Weißstörche in Pechau. Durch die naturnahe Landschaft in Form von Feuchtwiesen, Altgewässern und der extensiv genutzte Wiesen und Weiden finden sie gute Lebensbedingungen in der Nähe der Menschen. Die Storchenzeit von April bis August genießen viele Pechauer.

 

In Deutschland wurden (2007) ca. 4.500 Storchenpaare gezählt, wobei auf das Land Sachsen-Anhalt ca. 560 Brutpaare fielen. Durch die geringe Anzahl stehen die Störche auf der „Roten" Liste der bedrohten und geschützten Tiere Deutschlands. Die Hauptbrutgebiet sind dabei Dörfer an und in der Nähe der Elbe.

Das Nahrungsgebiet der Pechauer Störche umfasst etwa einen Revierumfang bis zu 15 km vom Horst entfernt. Die nestnahe Nahrungsflächen erstreckt sich bis zu 3 km. Diese sind besonders entscheidend für den Horst­standort. Beliebte Futterreviere sind der Karpfenteich, die Gärten der Familie Hoffmann, Dömeland, Oerling und Pabzien, die intensiv genutzten Wiesen und Weiden der Familien Dommasch, Schulz und Baatge in und um Pechau, Feuchtwiesen und Weiden im Umflutkanal, Gewässer wie der Pechauer See, die Kleingewässer (z.B. Kolke) und die ferner abgelegenen Feuchtwiesen an der Stromelbe und Ehle.

 

Fernflüge werden besonders bei Nahrungsmangel vorgenommen. Der Fütterungsrhythmus den Jungen beträgt bei guten Nahrungsangebot zwischen 30-90 min. Bei den Flugtechniken der Störche wird zwischen dem aktiven Ruderflug und dem passiven Gleitflug unterschieden. Beim Letzteren wird die warme aufsteigende Luft (Thermik) ausgenutzt.

 

Anlässlich der 1060-Jahr-Feier Pechau wurde durch Dr. Jörg Aepler eine Storchentafel über unsere Pechauer Weißstörche eingeweiht.

 

Die Erhaltung der Lebensräume der Tier – und Pflanzenwelt und unser nachhaltiges ökologisches Denken sind entscheidend über die Zukunft unsere Natur. Die Kinder und Enkelkinder werden es uns danken, wenn sie noch Störche klappern sehen und hören können.

Foto: Storchenhorst

(Fotos: Dr. J. Aepler)

 

Das Nest befindet sich in Pechau auf einem Mittelspannungsmasten, dessen Kabelverbindungen mit grauen Gummimanschette isoliert sind.

 

Zur Unterstützung der Horstunterlage wurde 1995 eine Nistplattform am Mast montiert. Der Horst hat einen Durchmesser von ca. 2m und wächst von Jahr zu Jahr in die Höhe und Breite. Zur Zeit ist er ca. 1 m hoch und wiegt etwa 600 kg. Der Horst besteht aus dünnen bis daumendicken Ästen bis zu 1 m Länge, welche kunstvoll verschlungen sind. Die Nestmulde ist mit Laub, Heu und Federn ausgepolstert.

 

Sperlingspaare sind Untermieter im Pechauer Horst.

 

In Pechau werden durchschnittlich jährlich 2-3 Jungstörche flügge.

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